Gartenliebe

∼ Er ist’s ∼

Montag, 27. Februar 2017

 

∼ Er ist’s ∼

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike 

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Endlich ist es soweit, die ersten warmen Sonnenstrahlen stehlen sich durch den wolkenverhangenen Himmel, Schneeglöckchen und Winterlinge recken ihre Köpfe, die Vögel trällern Ihre ersten Lieder.

 

 

 

Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit, klar, jede Jahreszeit ist schön, aber ich finde der Frühling ist etwas ganz Besonderes. Wie die Natur zum Leben erwacht, der verheißungsvolle Duft nach feuchter Erde, die bestellt werden will. Ich merke, wie ich unruhig werde und raus in den Garten will, Laub von den Beeten sammeln, schon ein paar trockene Gräser und Stauden zurückschneiden und sich dabei freuen, wie schon im Februar die ein oder andere Pflanze anfängt zu sprießen.

Die ersten Frühlingsboten kaufen und damit schon ein wenig den Hauseingang schmücken….da muss es sogar bei mir Farbe sein….

 

 

 

Ich liebe Schlüsselblumen, sie ersetzen durch ihr schönes gelb ein wenig, die so schmerzlich vermisste Sonne.

Außerdem kann man sie später ganz toll im Garten auspflanzen, wo sie dann im nächste Jahr, geschützt unter Bäumen und Sträuchern wieder kommen.

……………….

 

Frühling

Hoch oben von dem Eichenast
Eine bunte Meise läutet
Ein frohes Lied, ein helles Lied,
Ich weiß auch, was es bedeutet.

Es schmilzt der Schnee, es kommt das Gras,
Die Blumen werden blühen,
Es wird die ganze weite Welt
In Frühlingsfarben glühen.

Die Meise läutet den Frühling ein,
Ich hab es schon lange vernommen,
Er ist zu mir bei Eis und Schnee
Mit Singen und Klingen gekommen.

Hermann Löns

 

 

Das erste Frühstück draußen….klar, es ist immer noch ein wenig frisch, aber mit Strickjacke, einer Tasse heißem Kaffee und der Sonne im Gesicht, lässt es sich schon aushalten…..

 

 

 

Frühlings Ankunft

Frühlingsgedichte
Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies` und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterling als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.
Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau´n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
“Sollt` es denn schon Frühling sein?”

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!
Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud` und Lust –
Nun, so soll`s auch Frühling werden,
Frühling auch in unserer Brust!

Hoffmann von Fallersleben

 

 

 

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