Oh Schreck, der Urlaub stand vor der Tür und wir hatten nichts geplant. Einfach mal nichts tun und entspannen? Wegfahren ans Meer oder so? Das geht ja gar nicht, ein Projekt musste her und zwar ein großes….nein Scherz, ein Dach für unsere Terrasse war schon lange in Planung und genügend Zeit blieb halt wirklich nur im Urlaub. Denn gut 1,5 Wochen von morgens bis abends wurde daran gestrichen, gesägt, geschraubt und was man sonst noch so alles macht. Zum Glück brauchte ich nur beim Streichen helfen und ein wenig für die Verpflegung meiner Männer sorgen.
Aber von Anfang an. Unsere „Terrasse“ war optisch nicht so unser Ding und die Katzen sollten auch die Möglichkeit bekommen, an die frische Luft zu können. Freigang kommt nicht in Frage, wir haben doch ne recht gut befahrene Straße vor dem Haus und wir haben viel zu sehr Angst um unsere Miezen.

Die Waschbetonplatten haben wir voller Tatendrang recht früh entfernt. Warum? Wissen wir im Nachhinein auch nicht 😉
Die Planung für den ganzen Bau hat mein Schwiegerpapa übernommen, der kann sowas, wir hätten mit Sicherheit zu viel Holz, zu wenig oder das ganz Falsche bestellt.Bei ihm passt die Menge immer ganz genau und er weiss auch, im Gegensatz zu uns, wie man so etwas baut.
Als das Holz kam, hat es natürlich geregnet und wir mussten erstmal versuchen die ungestrichenen 5m Balken in der Garage unterzubringen. Sobald es nicht mehr regnete, haben wir dann angefangen die Balken weiss zu lasieren. am nächsten Tag kam dann mein Schwiepa vorbei und es konnte los gehen.

Als erstes wurden die Balkenschuhe am Fundament, welches zum Glück mehr oder weniger vorhanden war, festgeschraubt. Und dann kamen die Balken…Sollten hier die Fachbegriffe nicht ganz richtig sein oder gar ganz falsch, dann bitte ich um Verzeihung 😉


Und dann ging es an die Lattung fürs Dach, wo wir auch noch Hilfe von unserem lieben Freund bekommen haben
Als nächstes musste dann Dachpappe drauf und dann erst konnten die Biberschwanzschindeln angenagelt werden, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen 🙂
Dann haben wir uns noch mal so zwischendurch Terrassendielen ausgesucht, wenn man das so spontan macht und diese dann auch quasi gleich braucht, grenzt das die Auswahl auch in eine überschaubare Menge ein 😉 Das hat auch alles super geklappt und die Verlegung ging gut voran, so dass auch recht schnell die Seitenteile mit der Stülpschalung gebaut und angebracht werden konnten. zum Schluss kamen dann noch Fensterbänke oben drauf.

Zu guter Letzt kam dann das Katzennetz dran, was ein Gefummel Oo. Aber die Tiger sind froh und kaum noch dazu zu bewegen wieder rein zu kommen 😉
Hier noch ein paar Impressionen von unserer neuen Terrasse
Ich und die Katzen sagen ganz vielen lieben Dank an die Männer, die uns diese wunderschöne Veranda gebaut haben, dank denen wir auch bei warmen Sommerregen draußen sein können oder auch endlich stürmische Gewitter beobachten können, ohne nass zu werden. Aber mein ganz besonderer Dank gilt meinen Schwiegerpapa, ohne den das gar nicht erst möglich gewesen wäre.
















